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Samstag 24. November 2012 um 17:39 Uhr

Tag der Schulen bei der Bundeswehr


Die Allgäu Kaserne hatte zum „Tag der Schulen“ eingeladen. Hier lernten insgesamt rund 100 von Lehrern begleitete Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe an ganz unterschiedlichen Stationen kennen, was Soldaten „den ganzen Tag wirklich tun“.
Einen Einblick ins Berufsleben, das sich von den Darstellungen in Action-Filmen und Computerspielen total unterscheide, versprach Oberstleutnant Ulrich Schmidt-Narischkin bei seiner kurzen Begrüßung den Jugendlichen. Das weckte Neugier, die sich bei ungezwungenen Kontakten zwischen den Soldaten und Schülern in mehreren Stunden noch weiter steigern und sicher - bei dem einen oder anderen - auch stillen ließ. So durften Mädchen und Buben zum Beispiel erfahren, wie mühsam es ist, sich mit einem über 20 Kilogramm schweren Rucksack vorwärts zu bewegen. „Eine Stunde, ein Kilometer“, lauten die Erfahrungen von ausgerüsteten Soldaten im ansteigenden Gelände.
 Absicht der Bundeswehr war es an diesem Aktionstag, den Jugendlichen die Aufgabengebiete und das Berufsbild des Soldaten, insbesondere hier am Standort, so praxisnah wie möglich zu vermitteln. Darüber hinaus stellten sie den Schülerinnen und Schüler aber auch die zivilen Berufe vor, die hinter den Kasernenmauern erlernt und ausgeübt werden können. An den einzelnen - von Soldatinnen und Soldaten auf dem Exerzierplatz der Allgäu Kaserne präsentierten - Stationen stellten die Jugendlichen Fragen zu den Fahrzeugen, dem technischen Gerät und den Waffen, die sie aber nicht anfassen durften. Diese Gelegenheit nutzten die Schüler gut aus, bis es dann auch schon Zeit für die Mittagsverpflegung war.
Anschließend wurde der Besuch im GSE-Unterricht dann noch nachbereitet und eventuelle Fragen, wie etwa die Stellung der Bundeswehr in der Bundesrepublik oder der Aufgabenbereich früher und heute besprochen und geklärt.